Brian Eno – Here Come The Warm Jets (1974)
Einer der stilprägenden Musiker der 70er Jahre: Brian Eno hat sich mit seinem Debüt von Roxy Music bzw. Brian Ferry getrennt und treibt seine Soundexperimente eine Stufe weiter.
Einer der stilprägenden Musiker der 70er Jahre: Brian Eno hat sich mit seinem Debüt von Roxy Music bzw. Brian Ferry getrennt und treibt seine Soundexperimente eine Stufe weiter.
Dieses Album ist eine Art Essenz des amerikanischen Blues: gefühlvoll, originär, tief und tragisch. Die Stimme von Howlin’ Wolf ist ein Ereignis.
Dada, Collage und Nonsens: ein beinahe nahtlos durchlaufender Parforceritt durch die Musikgeschichte und dabei gleichzeitig eine kritische Sozialstudie der sich langsam etablierenden Hippie- und Freakbewegung.
Hardrock vom Feinsten: Wedge schließen an den Sound der Siebziger an, geben ihm aber mit ihrem Heavy-Fuzz-Sound einen aktuellen Energieschub.
Eine herzerfrischende Mischung: gläserbetonter Stoner-Kraut-60s-Funk-Rock. Tolles Album und auch Live immer einen Besuch wert!
Perfekt und diletantisch zugleich: Eine ähnlich schräge Mischung aus klassischem Piano, streichelnden Pop-Melodien, Computerspiele-Sounds und Hardrock-Riffs ist mir lange nicht untergekommen.
Sein großes Vorbild Neil Young hört man in jeder Note durch, die Gitarre singt sauber, der Chor klingt majestetisch, der Groove eckt nicht an – und doch hat diese Musik etwas faszinierendes, etwas eigenes.
Aus der brodelnden Gemengelage von vier hochtalentierten Singer-/Songwritern ist eines der prägenden Alben des Folk-Rock entstanden, auf denen sich neben Klassikern wie ‘Our House’, ‘Teach Your Children’ und ‘Woodstock’ auch eines meiner absoluten Lieblingsstücke findet: ‘Almost Cut My Hair’.
Rare Earth waren die ‘erste weiße Soulband’, die Ende der Sechziger bei Motown unterschrieben hatte. Sie auf der ersten Seite des Albums 'Ecology' in einer Reihe von drei Songs von Abnabelung und Trennung, von Neuanfang und von den Chancen einer fröhlich dahingroovenden Welt.
Ein wirkliches Meisterwerk: keine Rock, kein Jazz, kein Folk, kein Ambient - Rock Bottom ist eine Klasse für sich. Und Robert Wyatt auch.
Düstere Sozialreportagen aus der Welt von leidenschaftlichen Spinnern und bodenständigen Utopisten. Ein Mann, der mit Beefheart verglichen wird und sich auf indische Sufi- und kenianische Volksmusik beruft.
Auf The Rape Of El Moro hat weithin unterschätze Don Sebesky in einer faszinierenden Mischung einen hochenergetischen Big-Band Sound gefunden, der von einem stetigen Beat angetrieben wird.
Psychedelische Grooves zum Mitwippen, schneidend klare Bläsersätze, ein verzerrtes Vibraphone – das, was früher vielleicht mal Jazz-Rock gewesen gewesen sein könnte, mutiert hier zu zugänglich-schrägem Art-Pop und wird damit großes Kino für die Ohren.
Seite A Slow Moves Remain Lovestain Heartbeats Crosses Seite B Deadweight On Velveteen All You Deliver Stay In The Shade…
Akustische Gitarren über lang stehenden, dronenartigen Tönen, knochentrockene Western-Motive und freigelassene, offen gestimmte E-Gitarren unter einer aus mehreren Layern gebauten Stimme: dies Album ist eine faszinierende Mischung abenteuerlicher Musik.
Das sphärische Vibraphon von David Friedman und die melancholische Stimme von Tim Buckley tragen viel zu der einzigartige psychedelische Spannung dieses Albums bei.