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Blondie – Blondie (1977)

Blondie Debuet CoverBlondie Debuet Cover

Seite A
X Offender 3:11
Little Girl Lies 2:04
In the Flesh2:26
Look Good in Blue 2:56
In the Sun 2:40
A Shark in Jets Clothing3:35

Seite B
Man Overboard“ Harry 3:20
Rip Her to Shreds 3:20
Rifle Range 3:37
Kung Fu Girls 2:29
The Attack of the Giant Ants 3:20

»Anfang ‘77 kam ihre erste LP raus, die von der Mehrheit der Kritiker und (anfangs) auch vom Publikum völlig ignoriert wurde. Trotzdem war es vielleicht das beste Debütalbum, das je gemacht wurde, das einzige Album, bei dem JEDES Stück ein Hit hätte sein können und sollen.« (Tony Parsons 1979 in der SOUNDS)

Zugegeben, dass ich die Sounds 5/79 aufgehoben habe, hatte weniger mit Blondie zu tun, obwohl sich ihr Debüt natürlich wochenlang auf meinem Plattenteller gedreht hatte, sondern mehr mit dem Captain, denn eine Seite nach dem Blondie-Artikel stellte die Sounds die Frage: »Was macht eigentlich der Captain?«. Das fragten wir Nachgeborenen uns damals auch und rannten jahrelang zum A-Tonal-Festival, weil es immer wieder Gerüchte gab, Captain Beefheart würde in diesem Jahr nun endlich wirklich dort auftreten. Eine Hoffnung, die sich leider nicht bewahrheitet hat – und mit allerlei herausforderndem Krach auf den Festivals belohnt wurde.

Hier geht es aber jetzt um Blondie, deren erstes Album tatsächlich noch immer eine Offenbarung ist: ob ‘Man Over Board‘, ‘X-Offender‘, ‘Kung Gu Girls‘ oder ‘In The Sun‘, es gibt kaum einen Song, dessen Titelzeile und Hookline nicht sofort im Kopf aufpoppt – und dass nach 45 Jahren. Unfassbar.

Fantastische Popsongs, die nicht einen Tag gealtert sind und direkt aus dem 60er-Jahre Pophimmel zu kommen scheinen. Was diese Band mit Punk und der Szene im CBGBs in New York Mitte der Siebziger zu tun hat, ist wohl ihr zupackender Sound, der kräftige Biss, mit der die ebenso einfachen wie genialen Songs an die musikalische Ära der Beatles und der Girl-Groups anschließen.

Wir werden das Album demnächst beim Vinylrausch geniessen können.

2022
1. Blondie – Blondie (1977)
2. Jonathan Huelten – Chants From Another Place (2020)
3. Black Sabbath – Paranoid (1970)
4. Iron Butterfly – In-A-Gadda-Da-Vida (1968)
5. Der schwarze Vinylrausch #44
6. Muriel Grossmann – Golden Rule (2017)
7. Spiritualized – Ladies And Gentlemen We Are Floating In Space (1997)
8. Ein schwarzer Rückblick– Vinylrausch #44
9. Review Vinylrausch #45 – spiritueller Space-Rock/Jazz
10. Dry Cleaning – New Long Leg (2021)
11. Lou Reed – Transformer (1972)
12. Anohni – Hopelessness (2016)

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