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The Supremes – Greatest Hits (1967)

The Supremes - Greates Hits Album CoverThe Supremes - Greates Hits Album Cover

Seite A
Where Did Our Love Go 2:32
Baby Love 2:34
Come See About Me 2:39
Stop! In The Name Of Love 2:56
Back In My Arms Again 2:53
Nothing But Heartaches 2:55

Seite B
I Hear A Symphony 2:40
My World Is Empty Without You 2:33
Love Is Like An Itching In My Heart 2:53
You Can’t Hurry Love 2:49
You Keep Me Hangin‘ On 2:45
Love Is Here And Now You’re Gone 2:35

Neben dem Garagen-Rock waren auch der Pop der Girlgroups aus den frühen Sechzigerjahren ein Vorbild für die Musik von Blondie. Mit 12 Nummer-Eins-Hits in den Billboard-Charts waren The Supremes die erfolgreichste Girl-Group aus der Hit-Schmiede von Motown.

Das Geheimnis von Motown bestand aus zwei Elementen: der arbeitsteiligen und auf unbedingten Erfolg getrimmten Hit-Produktion bei Motown (siehe unten) und der Backing-Band des Studios, den Funk Brothers. Diese eingespielte Gruppe rund um den genialen Bassisten James Jamerson waren der Garant für den in die Beine gehenden Beat, der mit opulenten Arrangements aus Streichern, Hörnern, Percussion und Backing Vocals ergänzt wurde.

The Supremes sind ein herausragendes Beispiel für generationsübergreifende Popmusik, die hier zum ersten Mal von Frauen auf die vorderen Plätze der Charts katapultiert wurde. Diana Ross hat es kurze Zeit später sogar geschafft, sich aus ihrem Erfolg als Leadsängerin heraus eine Solokarriere aufzubauen.

Weil die Girlgroups in erster Linie Singles produziert haben, werden wir zum ersten Mal beim Vinylrausch eine Seite eines Greates Hits – Albums hören. Es wird sich lohnen!

Die Geschichte des Soul und der drei großen Background-Orchester aus Memphis, Muscle Shoals und Chicago wird in der ersten Ausgabe des VINYLRAUSCH MUSIKMAGAZINs in dem Beitrag zu Marvins Gays Meisterwerk Whats Going On angerissen. Hier ein kurzer Ausschnitt daraus, in dem es um die Arbeitsweise von Berry Gordy bei Motown geht:

»… Motown-Produzent Berry Gordy hat das Genre Soul mit dem Sound seines Labels wesentlich geprägt: Für ihn war der Soul Popmusik und hatte sich an den Charts zu orientieren. Gefragt waren hauptsächlich Sängerinnen oder Vokalgruppen, ein guter Groove und ein Soundteppich aus Bläsern und / oder Streichern im Hintergrund. Die weltweit erfolgreiche Produktion von Motown war seit Ende der 50er-Jahre, wie in den anderen Studios damals auch, arbeitsteilig organisiert und zwischen Songschreibern / Produzenten, den Interpreten und den Backing-Bands aufgeteilt. […] Gordy war durch und durch Geschäftsmann, der die Fließbandproduktion aus der Autoindustrie auf sein Studio übertragen hatte und junge Soulmusiker mit einem Rundumpaket aus musikalischer Ausbildung, Tanzkursen und persönlicher Betreuung auf ein Leben als SoulsängerIn vorbereitete. Während er zu Anfang die Hits auch noch selbst schrieb – sein erster großer Erfolg war tatsächlich der programmatische Titel ‘Money (That’s what I want)’ – hat Gordy später seine angestellten Songschreiber durch harte Auslese zum Hitschreiben verdammt. […]«

Vinylrausch #48
1. The Supremes – Greatest Hits (1967)
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