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Neil Young – Harvest (1972)

Neil Young Harvest Front CoverNeil Young Harvest Back Cover

Seite A
Out on the Weekend 4:35
Harvest 3:03
A Man Needs a Maid 4:00
Heart of Gold 3:05
Are You Ready for the Country? 3:21

Seite B
Old Man 3:22
There’s a World 3:00
Alabama 4:02
The Needle and the Damage Done 2:00
Words (Between the Lines of Age) 6:42

Ich hätte es vermutlich verpasst. Angesichts der vielen Alben von 1972, die wir aufgrund der bekannten Umstände nicht haben spielen können, habe ich mich nicht getraut, Neil Young schon wieder auf den Plattenteller zu legen.

Gehört haben wir sein Debüt ‘Everybody Knows This Is Nowhere‘, vor langer Zeit das radikale ‘Live Rust‘ und natürlich die einzige Studioplatte mit den Weggefährten Crosby, Stills & Nash ‘Deja Vú‘. Da der Wunsch nach ‘Harvest‘ aber aus dem Publikum kam, legen wir natürlich nun sehr gerne beim Vinylrausch #51 das in diesem Jahr 50 gewordene und noch immer beeindruckende Album von Neil Young auf.

Der Mann der Kontraste hat darauf eine ganze Reihe seiner stärksten Songs veröffentlicht. Neil Young ist hier ein Singer-Songwriter, der Folk-Songs spielt, allerdings mit einem deutlichen Country-Einschlag, der besonders durch den Sound der Steel-Gitarre von Ben Keith geprägt ist. Die Mischung dieser erdigen Musik mit zwei Songs, hinter die das London Symphony Orchestra einen dramatischen Background legt und einem rockigen Ausflug in den Crazy-Horse Sound hat es den Kritikern damals nicht leicht gemacht. Die zeitgenössischen Besprechungen der Platte waren eher durchwachsen, Young wurde vorgeworfen, sich selbst zu wiederholen. Diese zurückhaltenden Kritiken konnten aber nicht verhindern, dass ‘Harvest‘ sein größter kommerzieller Erfolg werden sollte, als meistverkauftes Album 1972 in Amerika.

Wir werden ‘Harvest‘ in einem von Michel zusammengestellten Programm im Dezember beim Vinylrausch #51 hören und können uns dann selbst ein Urteil zu diesem echten Klassiker bilden.

Vinylrausch #51
1. Neil Young – Harvest (1972)
2. Radiohead – OK Computer (1997)
3. Jack White – Fear Of The Dawn (2022)

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