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Shawn Phillips – Second Contribution (1970)

Shawn Phillips Cover The Second Contribution

Seite A
She Was Waitin’ for Her Mother at the Station in Torino and You Know I – 04:54
Keep On – 03:21
Sleepwalker – 01:32
Song for Mr. C – 03:49
The Ballad of Casey Deiss – 06:12

Seite B
Song for Sagittarians – 03:43
Lookin’ Up Lookin’ Down – 03:55
Remedial Interruption – 01:56
Whaz’ Zat – 01:56
Schmaltz Waltz – 01:44
F Sharp Splendor – 00:36
Steel Eyes – 04:18

Von Bill Graham ist er als »das am besten gehütete Geheimnis« in der Musik bezeichnet worden. Shawn Phillips war Anfang der siebziger Jahre ein Geheimtipp für Musikenthusiasten. Sein Stil hat sich über drei Alben bis Ende der sechziger Jahre vom einfachen Folk-Sänger zu einem experimentierfreudigen Musiker entwickelt, der für sein Album First Contribution mit Steve Winwood und Jim Capaldi gejammt hat.

Seine vermutliche bedeutendste Platte ist die 1970 erschienene ‘Second Contribution’ auf der er eine Art freien psychedelischen Folk spielt, zum Teil mit ungewöhnlicher Instrumentierung, darunter Sitar und Vibraphone, zum Teil mit großen Orchesterarrangements. Dafür war Paul Buckmaster verantwortlich, der ein Jahr später für die Rolling Stones ‘Sway’ und ‘Moonlight Mile’ auf ‘Sticky Fingers’ arrangieren wird.

Eine seltsame, faszinierende Platte mit dem wohl längsten Songtitel überhaupt: ‘She Was Waitin’ for Her Mother at the Station in Torino and You Know I Love You Baby But It’s Getting Too Heavy To Laugh’

Shawn Phillips ist immer noch aktiv und hat 2017 eine wunderbare CD herausgebracht, die im Songwriting fast nahtlos an den fünfzig Jahre alten Vorgänger anschließt.

Vinylrausch #35
1. Shawn Phillips – Second Contribution (1970)
2. Tim Buckley – Happy Sad (1969)
3. Six Organs of Admittance – The Sun Awakens (2006)
4. Review VR #35 – Der Psycho-Rausch

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Ich hatte ihn immer noch im Ohr, seit Mitte der 70er. Später sagte jemand, er habe seine Frau erschossen. Dann vergaß ich seinen Namen, bis er mir gestern wieder einfiel. Was bin ich froh, dass er sich so gut gehalten hat, und ich habe jetzt einen Haufen Musik nachzuhören…ähnlich geht´s mir mit Robert Wyatt. Rock Bottom war lange Zeit meine Nr. 1 Inselplatte.
    Ein Lob für eure schöne Seite hier, wo ich eine Menge Kompetenz in meiner Geschmacksrichtung vermute.

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