Captain Beefheart & His Magic Band – Trout Mask Replica (1969)
Herausfordernde Musik mit verstörenden Texten und dirigiert von einem Captain, dessen Einfluss auf Rock, Punk und New Wave für mindestens ein Jahrzehnt entscheidend sein sollte.
Herausfordernde Musik mit verstörenden Texten und dirigiert von einem Captain, dessen Einfluss auf Rock, Punk und New Wave für mindestens ein Jahrzehnt entscheidend sein sollte.
Zappa selbst hat diesen funkensprühenden, komplexen und trotzdem unmittelbar eingängigen Melodienreigen auf dem Cover von Hot Rats KINO FÜR DIE OHREN genannt.
Herzzerreissende Melodien, Noise-Attacken, coole Jazz-Flächen und hart verzerrte Gitarren - vor 25 Jahren war dieses Album ein kleiner trockener Fleck in einer von Dancefloor, Techno und House gefluteten Musiklandschaft.
Ihr Debütalbum ist eine ungewöhnliche Mischung aus Pop-Song-Versuchen, solistischen Gitarren-Feedbackorgien, komplexen Jazz-Rock Arrangements und dokumentarischen Soundcollagen.
Also, aus dem experimentellen Zeitgeist heraus entstand eine sensationelle Melange aus Rock und Jazz, aus Prog und Fusion. Chapter Three waren die radikalsten und perfektesten, denn der Sound ist große Klasse. Zwei Alben, die kaum jemand kennt, irgendwie vergessen, aber großartig.
Das Album ist eine ganz hervorragende Fusion von Bluesrock und Jazzrock. Und wieder mal ein Beispiel dafür was für unentdeckte Perlen die Rockmusik hervorgebracht hat. Und belegt die Tatsache, dass alle diese Bläserbands sich heute noch ziemlich zeitlos, also aktuell anhören.
Mit der kranken Yoko Ono im Bett im Studio hatten die Beatles bei ihrer letzten Platte nicht nur Spaß. Danach war es vorbei. Endgültig.
Eines dieser faszinierenden Debütalben: Eine mitreissende Mischung aus funkigem Rock, psychedelischen Verwirrungen und guten Songs.
Unbeschwerter New Wave-Spaß, der die vom Punk erkämpften Freiheiten für seinen retroschwangeren, weißen Funk genutzt hat.
Post-Punk ist nicht tot, er wird, wie heute auch viele andere Musikstile, ständig wiederbelebt - diesmal aber auf eine wirklich eindrückliche Weise.
Mitreissender Rock, straighte Gitarrenriffs und das Cello von John Cale machen aus dieser 1969 weitgehend unbeachteten Platte heute einen Klassiker, der viel Spaß macht. Purer Rock'n'Roll.
Monotone Beats, scharfkantige Trommelschläge und merkwürdige Soundschnipsel klingen zusammen mit den wenig hoffnungsvollen Lyrics von Ian Curtis wie der Abgesang auf eine Zeit, die doch gerade erst begonnen hat.
Auf Court and Spark flirtet Joni Mitchell mit dem Jazz, ergänzt akkustische Gitarre und Piano mit Percussion, Bläsern und elektrischer Gitarre und scheut auch vor orchestralen Streichern nicht zurück.
Herrlicher Satzgesang, treibende Songs und sprudelnde Gitarren - ein Debüt, dessen Songs die Geschichte der Rockmusik geprägt haben.
Dylan hat sich für Planet Waves mit The Band wieder zusammengerauft und eine seiner schönsten, ruhigsten, ehrlichsten und emotionalsten Alben aufgenommen.
Wunderschöne Musik, ruhig, und doch voller Spannung. Elektronisch verstärkt und geschnitten ist dieses Album ein Meilenstein in der Musikgeschichte.