Überspringen zu Hauptinhalt

Richard Dawson – 2020 (2019)

Seite A
Civil Servant
The Queen’s Head
Two Halves

Seite B
Jogging
Heart Emoji

Seite C
Black Triangle
Fulfilment Centre

Seite D
Fresher’s Ball
No-One
Dead Dog in an Alleyway

Er wird mit Captain Beefheart verglichen, beruft sich aber auf auf indische Sufi- und Kenianische Volksmusik. Für mich ist er eine Art musikalischer Ken Loach: seine Songs sind düstere Sozialreportagen aus der Welt von leidenschaftlichen Spinnern, bodenständigen Utopisten und revolutionären Dienstleistungsproletariern. Er kommt damit also unserer Welt sehr nahe.

Das Ganze spielt er diesmal nicht nur auf seiner nylonbespannten Gitarre, sondern mit richtiger Band. Vor dem vollen, von experimentell bis poppig klingenden Sound strahlt der seltsame Singsang seiner brüchigen Stimme.

Eine rundherum rundes Album, das unseren Neustart in den gerade so angenehm ausgebremsten Kapitalismus begleiten sollte.

Vinylrausch #38
Dieser Beitrag hat 0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

An den Anfang scrollen
×Suche schließen
Suche