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Mogul Thrash – Mogul Thrash (1971)

Seite A
Something Sad (7:32)
Elegy (9:37)
Dreams Of Glass And Sand (5:07)

Seite B
Going North, Going West (12:00)
St. Peter (3:39)
What’s This I Hear (7:17)

Das Album beginnt mit einem dominanten Basslauf von James Wetton und deutet damit in den ersten Takten bereits an, dass wir es hier mit einer in mehreren Belangen ungewöhnlichen Platte zu tun haben. Musikalisch geht es bei Mogul Thrash um vom Blues geprägten Jazz-Rock mit Bläserbegleitung, also ein Genre, das Anfang der Siebziger durch Bands wie Blood, Sweat & Tears, Chicago oder If populär geworden ist.

Das Album ist sorgfältig produziert, mit einem ausgewogenen Klangbild, in das sich auch die schwebenden Gitarrensoli von Bandleader und Sänger James Litherland verblüffend dezent integrieren. Beachtenswert ist die durchgängige Präsenz von John Wettons Bass in dem ausgewogen arrangierten Klangbild. Wetton, der nach diesem Album zu King Crimson gehen wird, ist mit seinem lebendigen Spiel an jeder Stelle deutlich herauszuhören und gibt der Musik damit einen treibenden, vom Jazz geprägten Groove. Dazu kommen sauber integrierte Bläsersätze, die nicht nur Akzente setzen, sondern auch Raum für gefühlvolle Soli bekommen.

Die Songs sind durchgängig packend, meist dicht arrangiert mit gefühlvoll gesetzten ruhigeren Passagen. Jeder hat eine besondere Note, so dass es auf dem Album kein einziges schwaches Stück gibt. Das ganze Album ist ein von treibenden Rock-Grooves und swingenden Jazz-Soli geprägtes, heute zu unrecht vergessenes (Meister-)Werk!

Bandleader John Litherland war übrigens bis zur Valentine Suite der Gitarrist von Colosseum – und hat als Vater von James Blake sicher auch aktuelle Musikströmungen beeinflusst.

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