Eines der meistverkauften Alben der Jazzgeschichte, eine verrückte Mischung aus bestechendem Groove, leichtem Jazz und kratzigen Gitarren.
Elvis Costello – Armed Forces (1979)

Seite A
Accidents Will Happen 3:00
Senior Service 2:17
Oliver’s Army 2:58
Big Boys 2:54
Green Shirt 2:42
Party Girl 3:20
Seite B
Goon Squad 3:14
Busy Bodies 3:33
Sunday’s Best 3:22
Moods for Moderns 2:48
Chemistry Class 2:55
Two Little Hitlers 3:10
Armed Forces ist das dritte Album von Elvis Costello, der 1977 mit einer Mischung aus Punk- und Pub-Rock, New Wave und Power-Pop debütiert hatte. Er ist ein sensibler Songschreiber, der auf seinem dritten Album Armed Forces persönliche Erlebnisse mit politischen Ansagen und gesellschaftskritischen Zeitbildern mischt. In seinen Texten reißt er Szenen und Gedanken nur an, wechselt die Perspektive oder spielt mit den (unbekannten) Erzählern. Auch wenn manche Songs dadurch nicht ganz einfach zu durchdringen sind, wird seine politische Haltung in der Skizzierung gesellschaftlicher Verhältnisse, historischer Momente oder
z. B. der Erfahrungen von Soldaten in der Ausbildung deutlich.
Musikalisch ist das Album sehr zugänglich, im Klang warm, voll und spritzig. Mehr Pop- als Punk-orientiert sind die Songs von Melodien getrieben, die sich oft aus prägenden Textphrasen ableiten. Costello wollte offensichtlich aus der Ecke semi-erfolgreicher Indie-Künstler raus und orientierte sich mit den erfrischend kurzen Songs an Größen wie Bowie, Dylan oder Fleetwood Mac.
Ein Album, bei dem auch die eingängigen Songs mit stimmigen Wendungen, dichten musikalischen Ornamenten oder ungewöhnlicher Instrumentierung punkten. Abwechslungsreich und dicht, ist Armed Forces eines der prägenden, hochgeschätzten Alben der New Wave-Szene.
3.
Elvis Costello – Armed Forces (1979)
