Eines der meistverkauften Alben der Jazzgeschichte, eine verrückte Mischung aus bestechendem Groove, leichtem Jazz und kratzigen Gitarren.
Osibisa – Happy Children (1973)

Seite A
Happy Children 6:32
We Want to Know (Mo) 5:59
Kotoku 2:39
Take Your Trouble… Go 4:04
Seite B
Adwoa 4:16
Bassa-Bassa 4:57
Somaja 3:35
Fire 5:20
Nach einem Regimewechsel sind die Bandmitglieder Mitte der Sechzigerjahre aus Ghana nach England gekommen und haben dort eine explosive Mischung aus afrikanisch geprägten Polyrhythmen, energetischen Bass-Grooves und Afro-Kubanischen Jazzeinflüssen entwickelt.
Auf Happy Children erinnert Osibisa mit dieser Mischung, den ausgeprägten Bläsersätzen und dem Einsatz des damals noch eher ungewöhnlichen Synthesizers an Bands wie Santana oder Earth, Wind and Fire. Auf der B-Seite spannt sich ein großer stilistischer Bogen von mit afrikanischen Chants gemischten Calypso-Klängen, über vertrackte Rhythmen, scharfe Bläsersätze und traditionelles Tribal-Drumming bis zu Deep-Funk Elementen. Dazu bringen die Fender-Rhodes einen jazzigen Einschlag mit – alles in allem also aufregend vielseitige Musik!
Beim Vinylrausch #87 hören wir in der Musik von Osibisa einen aus direkten westafrikanischen Wurzeln gespeisten Versuch, Funk- und Groove-orientierte Musik mit der vorwärtstreibenden Energie des Rock zu verbinden.
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Osibisa – Happy Children (1973)
