Dramatisch, groovend und orchestral: Alan Parson hat auf seinem Debüt Pop, Klassik und Progressiv Rock perfekt verschmolzen.
Emerson, Lake and Palmer – Tarkus (1971)

Seite A
Tarkus (20:43) :
a. Eruption (2:44)
b. Stones of Years (3:44)
c. Iconoclast (1:16)
d. Mass (3:12)
e. Manticore (1:52)
f. Battlefield (3:51)
g. Aquatarkus (4:04)
Seite B
Jeremy Bender (1:51)
Bitches Crystal (3:58)
The Only Way (Hymn) (3:49)
Infinite Space (conclusion) (3:20)
A Time and a Place (3:02)
Are You Ready Eddy? (2:10)
Als eines der herausragenden Alben des Progressiv Rock ist Tarkus (1971) von Emerson, Lake and Palmer ein experimentelles Meisterwerk, gespickt mit überbordenen musikalischen Ideen. Die reichen von der großen, von Keith Emersons Synthesizer-, Piano- und Moogspiel getragenen Suite auf der ersten Seite bis zu einem vertrackten Honky-Tonk-Song, einem progressiven Boogie-Woogie in 6/8 oder einer vibrierenden Rock’n’Roll-Nummer auf Seite zwei.
Es gibt Bach-Zitate auf einer Kirchenorgel, schräge Moog-Soli über ungewöhnlichen Taktarten und getragene Bechstein-Pianoklänge. Dazu Greg Lakes leidenschaftlicher Gesang und ökonomisch eingestreute, eindrückliche Gitarrensoli. Zusammengehalten wird das Ganze von der präzisen Experimentierfreude von Schlagzeuger Carl Palmer.
Tarkus ist ein ungewöhnliches Werk, eines der frühen Höhepunkte des Genres, das vom ersten bis zum letzten Ton fesselt und beim konzentrierten Hören viel Spaß macht.
Unser Album des Monats beim Vinylrausch #84!
2.
Emerson, Lake and Palmer – Tarkus (1971)
