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Hooffoot – Hooffoot (2015)

Hooffoot_Cover_355Den Bogen zurück zum Jazz-Rock von Blood, Sweat and Tears schlug beim Vinylrausch III die schwedische Band Hooffoot mit der ersten Seite ihres Debütalbums von 2015, dem 18 Minuten langen The Last Flight of the Retite, dessen hervorragende Mischung und komplett analoge Produktion einen wunderbaren Stereoraum erzeugen konnten.Da muss man weit in der Erinnerung zurückgehen, um vergleichbare LPs zu finden. Hooffoot verweisen selbst auf die italienische Progrockband IL BALETTO DI BRONZO und deren Platte YS von 1972 als Vorbild, man könnte aber auch Soft Machine, Weather Report oder sogar die Grand und Petit Wazoo-Bands von Frank Zappa als Vergleiche oder Inspirationsquellen heranziehen – alles passt gut und auch irgendwie nicht.

Hooffoot bauen ihren kompakten, immer stark groovenden Sound zu ausdauernden Klangskulpturen auf, jede Plattenseite besteht dann auch konsequent aus nur einem, dann jeweils ca. 20 Minuten langem Stück. Für alle Vinylfreunde wird es in jedem Fall ein Genuß werden: die Vinylplatte ist in einem komplett analogen Produktionsprozeß entstand, die Masterbänder wurden also tatsächlich auf Band aufgenommen und von dort direkt auf die Matritzen überspielt! Einen ähnlichen Aufwand würde ich sonst nur Neil Young oder Jack White zutrauen…

Zu verdanken haben wir diese Entdeckung natürlich Charly, der die Band auf die Freak Stage in Herzberg eingeladen hat. Das Vinyl war gleich ausverkauft – und tatsächlich handelt es sich bei dieser Platte um einen der eher seltenen Spontan- bzw. Begeisterungskäufe, die sich hinterher bewährt haben – und in diesem Falle sogar noch besser klingen, als das ja ohnehin schon mitreissende Live-Original.

Die erste Seite dieser Platte haben wir beim Vinylrausch III gehört, die zweite Seite mit dem einen Stück FiveSevenSixEight… and Nine werden wir dann beim Vinylrausch XX hören!

Vinylrausch III
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