skip to Main Content

Wenn es so etwas wie einen Höhepunkt der Rockmusik gegeben hat, dann wird er zwischen 1965 und 1975 gewesen sein: 1965 hat Bob Dylan in Newport die Rock-Maschine angeworfen und den Folk mit dem Rock´n´Roll versöhnt. Nach diesem Prinzip sind in den nächsten zehn Jahren viele Musikstile neu definiert und mit anderen gemischt worden – und es entstanden in einer unheimlich kreativen Phase die Klassiker der Popmusik, die noch immer die Basis für aktuelle musikalische Trends sind und deren Nährstoffe noch heute überall in der modernen Popmusik Früchte tragen.

Ein paar Infos zu unseren Auswahlkriterien findet ihr in der Rauschkontrolle. Einen Schwerpunkt bilden beim Vinylrausch klassische Rock-, Pop- oder Jazzplatten, die vor 40, 45 oder 50 Jahren erschienen sind – in diesem Jahr wird das Album des Monats also meist aus den Jahren 1968, 1973 oder 1978 sein.

Mehr Infos zum Vinylrausch findet ihr hier:

Diese Rauschmittel haben wir für den Vinylrausch schon verwendet:

Schon gehört: 1960er
1963
Charles Mingus – The Black Saint And The Sinner Lady

The Black Saint And The Sinner Lady war die erste Ballet-Suite beim Vinylrausch! Mitreissend.

1965
John Coltrane - A Love Supreme

A Love Supreme haben wir beim Vinylrausch IX, dem „heiligen“ Rausch, genießen können.

1966
The Beatles - Revolver

Revolver konnten wir auf dem Vinylrausch IV in Stereo (Seite A) und Mono (Seite B) hören (Dank an Rene!)

1966
Bob Dylan - Blond on Blonde

Blonde on Blonde haben wir auf dem Vinylrausch II gehört

1967
The Beatles - Magical Mystery Tour

Magicial Mystery Tour passten gut zum Vinylrausch X, auf dem wir den britischen Humor in der Rockmusik gehört haben

1967
The Who - Sell Out

Sell Out haben wir bei unserem britischen Vinylrausch X gehört

1967
The Velvet Underground - TVU

The Velvet Underground & Nico haben wir beim Vinylrausch VIII gehört, in einer deutschen Pressung von 1967 (Danke an Jürgen!)

1967
The Bonzo Dog Band – Tadpoles

Tadpoles haben beim Vinylrausch X und mit der Hilfe von Eric Idle den Stil der Monty Pythons vorbereitet.

1967
The Mothers - Absolutely Free


Absolutely Free hat beim Vinylrausch XVI das Gemüse zu einem ernsthaften Gesprächspartner gemacht.

1967
Moody Blues – Days of Future Passed

Days of Future Passed (1967) war beim Vinylrausch XIV zu hören

1967
Bob Dylan - John Wesley Harding

John Wesley Harding mit dem großen Rocksong All Along the Watchtower haben wir beim Vinylrausch XVII gefeiert

1968
Jimi Hendrix Experience - Electric Laydyland

Aus den tiefen Rillen des Vinyl klang für uns der spacige Ozean von 1983 – auf dem Vinylrausch V haben wir die dritte Seite von Electric Ladyland gehört.

1968
Van Morrisson – Astral Weeks

Astral Weeks war unser Album des Monats beim Vinylrausch XXI. Legendär.

1968
Eric Burdon and The Animals - Love Is

Auf Love Is  hat uns Eric Burdon in dem eindringlichen Psycho-Blues As The Years... das Drama des weissen Mannes erklärt.

1969
Blood, Sweat & Tears - BS&T II

Blood, Sweat & Tears II haben wir auf dem Vinylrausch III gehört

Schon gehört: 1980er bis heute
1984
Holger Czukay - Der Osten ist Rot

Der Osten ist Rot überraschte beim Vinylrausch XIII mit witzigen Soundideen und Ambient-Klängen und erinnerte an die verstorbenen Can-Gründer Czukay und Liebezeit.

1985
Prince – Around The World In A Day (1985)

„Around the World In A Day“  ein differenziertes Album, das den Rock und das Songwriting der 60ziger in die kühle Stringenz der 80ziger überträgt. Gehört beim Vinylrausch V.

1996
dEUS - In A Bar, Under The Sea


In A Bar, Under The Sea trug beim Vinylrausch XVI die Ende der 60er ausgelöste Welle wunderbar in die 90er

2012
Alt-J – An Awsome Wave

An Awsome Wave haben wir auf dem Vinylrausch XII gehört – ein wunderbar abwechslungsreiches Album!

2013
Valerie June – Pushin Against a Stone

Pushin Against a Stone ist eine von Dan Auerbach 2013 produzierte Platte, die wir beim Vinylrausch III gehört haben.

2014
Coogans Bluff – Gettin Dizzy

Gettin Dizzy haben uns mit ihren frischen, tanzbaren Oldies in den Vinylrausch XI hineingegroovt.

2014
Thurston Moore - The Best Day

The Best Day zeigt, das Moore von Neil Young gelernt hat, eigene Musik zu machen. Gehört auf Vinylrausch VI.

2015
Hoofoot - Hoofoot

Hooffoot ist eine schwedische Jazz-Rock Produktion von 2015, die von keinerlei binärem Code beeinflusst war. Das Highlight vom Vinylrausch III

2015
Hooffoot - Hooffoot

Hooffootist eine schwedische Jazz-Rock Produktion von 2015, die von keinerlei binärem Code beeinflusst war. Das Highlight vom Vinylrausch III – und die erste Platte, die beim Vinylrausch (XX) Applaus bekommen hat. Großartig!

2015
John Lord – Concerto for Group and Orchestra

Concerto for Group and Orchestra zu hören beim Vinylrausch XIV

2017
Eat Ghosts - An Ti E Go

An Ti E Go haben mit hartem Jazz-Prog-Rock dem Vinylrausch XX die Krone aufgesetzt.

Schon gehört: 1970er
1970
Soft Machine - Third

Von Third haben wir beim Vinylrausch XX die Minimal Music Seite D gehört.

1970
Jimi Hendrix – A Band of Gypsys

A Band of Gypsys haben wir auch auf dem „heiligen“ Vinylrausch IX gehört.

1970
Eric Burdon & War – Eric Burdon declares War

Eric Burdon declares War war auch beim Vinylrausch IX dabei

1970
Kraftwerk - Kraftwerk

Kraftwerk – Das Debüt der elektronischen Soundpioniere war beim Vinylrausch XIII dabei und klang dank Cony Plank und der Kopie von Jürgen ungestört grossartig.

1971
Yes - The Yes Album

The Yes Album hat uns beim Vinylrausch XVIII mit seinem durchsichtigen Sound begeistert.

1971
David Bowie – Hunky Dory

Hunky Dory haben wir auch auf dem zweiten Vinylrausch gehört

1971
Janis Joplin – Pearl

Pearl war auch beim Vinylrausch II dabei

1971
Rolling Stones – Sticky Fingers

Sticky Fingers hat den Vinylrausch IV gerockt – als rockige Counterpart zu den Beatles

1971
Marvin Gaye – What´s Going On

What´s Going On ist mit dem großen Motown -Soul -Orchester beim Vinylrausch IV dabei gewesen

1971
The Allman Brothers Band – Filmore East

Mit Whippin Post von Filmore East, dem Schlachtruf zahlloser Konzertgänger in den Siebzigern, haben wir uns beim Vinylrausch XI in den Sommer verabschiedet.

1971
Led Zeppelin - Untitled (IV)

Das vierte Album von Led Zeppelin mit Stairway to Heaven war Album des Monats beim Vinylrausch VXIII

1972
Frank Zappa - Waka/Jawaka

Mit Waka/Jawaka haben wir uns das Weihnachtsfest beim Vinylrausch XVI versüßt.

1972
King Crimson – Islands

Islands haben wir beim Vinylrausch VII, unserem ersten im Eiszeit-Kino gehört

1972
Roxy Music – Roxy Music

Roxy Music, das Debüt, mit dem das Genre Art-Rock (mit)begründet wurde, und war beim Vinylrausch VII unsere Platte des Monats

1972
The Mothers/Frank Zappa – The Grand Wazoo

The Grand Wazoo, der große Vogel von 1972 ist beim Vinylrausch XI gelandet – und war natürlich unsere Platte des Monats

1972
Procol Harum – Live: In Concert with…
1973
Little Feat - Dixie Chicken

Dixie Chicken hat uns mit komplexer Rhythmik und extrem groovigem Swamp-Rock beim Vinylrausch XIX begeistert.

1973
Traffic - On The Road

On The Road haben wir beim Vinylrausch XVII gehört, weil Steve Winwood mit Jimi gejamt hat.

1973
John Cale - Paris 1919

Paris 1919 hat uns die gelungene Verwendung von großen Streichersätzen beim Vinylrauch XIX offenbart.

1973
The Mothers – Over-Nite Sensation (1973)

Voller brillianter Sound- und provokanter Textideen: Over-Nite Sensation. Ein großes Album bei Rausch XXII

1973
Steely Dan - Countdown To Ecstasy

Countdown To Ecstasy war besonders mit dem Ohrwurm The Boston Rag eine herrliche Droge beim Vinylrausch XIX

1975
Frank Zappa – One Size Fits All

Mit One Size Fits All fing alles an – sowieso und darum natürlich auch bei dem Vinylrausch I

1975
Robert Wyatt - Ruth Is Stranger Than Richard

Ruth Is Stranger Than Richard  mit der wunderbaren Stimme und den rätselhaften Texten von Robert Wyatt hat uns beim Vinylrausch XII berauscht.

1976
Stevie Wonder – Songs In The Key of Life

Songs In The Key of Life – ein wild funkendes und groovendes Meisterwerk vom Vinylrausch V

1976
Joni Mitchell – Heijra

Eine brüchig-zarte Stimme voller Geschichten über dem nervösen Bass von Jaco Pastorius – Heijra haben wir auf dem Vinylrausch III gehört

1976
Patti Smith - Radio Ethiopia

Die B-Seite Radio Ethiopia schlägt den Bogen von der Punk-Hymne „Pumping“ zum regressiv sich verlangsamenden Titelstück – als Einfluss von VU beim Vinylrausch VIII gespielt.

1977
Talking Heads – 77

77 – intelligenten New-Wave-Miniaturen voller fröhlichem Understatement von David Byrne beim 77er-Rausch

1977
Stomu Yamashtas – Go Too

Go Too – Disko-Streicher und Funk-Bässe von einer Jazz-Supergroup beim Vinylrausch XV

1977
Richard Hell & The Voidoids - Blank Generation

Blank Generation – Die Punk-Hymne von 1977 mit Robert Quine, dem Erfinder des Punk-Gitarrensolos an der Gitarre haben wir beim Vinylrausch VIII gehört

1977
Ian Dury - New Boots and Panties

New Boots and Panties ist frische Pub-Rock beim Vinylrausch XV

1978
Captain Beefheart & The Magic Band - Shiny Beast

Leise und kratzig, laut und fordernd, auf Shiny Beast zieht der Captain zusammen mit der Magic Band alle Register.

1978
Bob Dylan – Street Legal

Auf Street Legal hat sich Dylan neu erfunden, als Showman. Chorlastig. Gehört bei XXI.

1978
Rolling Stones – Some Girls (1978)

Some Girls klang erschreckend simple nach den komplexen Alben des Vinylrausch XXII.

1978
Godley & Creme – L (1978)

L – Bitterböser Britischer Humor von zwei ideenreichen Soundbastlern beim Vinylrausch XXII. Schräg.

Back To Top
Close search
Suche