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Zum 25. Todestag von Frank Zappa – Dokumentarfilm KOSMISCHE BROCKEN im Dezember im Kino – Eine Stadt, ein Kino, eine Vorstellung!

Wenn es so etwas wie einen Höhepunkt der Rockmusik gegeben hat, dann wird er zwischen 1965 und 1975 gewesen sein: 1965 hat Bob Dylan in Newport die Rock-Maschine angeworfen und den Folk mit dem Rock´n´Roll versöhnt. Nach diesem Prinzip sind in den nächsten zehn Jahren viele Musikstile neu definiert und mit anderen gemischt worden – und es entstanden in einer unheimlich kreativen Phase die Klassiker der Popmusik, die noch immer die Basis für aktuelle musikalische Trends sind und deren Nährstoffe noch heute überall in der modernen Popmusik Früchte tragen.

Ein paar Infos zu unseren Auswahlkriterien findet ihr in der Rauschkontrolle. Einen Schwerpunkt bilden beim Vinylrausch klassische Rock-, Pop- oder Jazzplatten, die vor 40, 45 oder 50 Jahren erschienen sind – in diesem Jahr wird das Album des Monats also meist aus den Jahren 1968, 1973 oder 1978 sein.

Mehr Infos zum Vinylrausch findet ihr hier:

Diese Rauschmittel haben wir für den Vinylrausch schon verwendet:

Schon gehört: 1960er
1963
Charles Mingus – The Black Saint And The Sinner Lady
The Black Saint And The Sinner Lady war die erste Ballet-Suite beim Vinylrausch! Mitreissend.
1965
John Coltrane - A Love Supreme
A Love Supreme haben wir beim Vinylrausch IX, dem „heiligen“ Rausch, genießen können.
1966
The Beatles - Revolver
Revolver konnten wir auf dem Vinylrausch IV in Stereo (Seite A) und Mono (Seite B) hören (Dank an Rene!)
1966
Bob Dylan - Blond on Blonde
Blonde on Blonde haben wir auf dem Vinylrausch II gehört
1967
The Beatles - Magical Mystery Tour
Magicial Mystery Tour passten gut zum Vinylrausch X, auf dem wir den britischen Humor in der Rockmusik gehört haben
1967
The Who - Sell Out
Sell Out haben wir bei unserem britischen Vinylrausch X gehört
1967
The Velvet Underground - TVU
The Velvet Underground & Nico haben wir beim Vinylrausch VIII gehört, in einer deutschen Pressung von 1967 (Danke an Jürgen!)
1967
The Bonzo Dog Band – Tadpoles
Tadpoles haben beim Vinylrausch X und mit der Hilfe von Eric Idle den Stil der Monty Pythons vorbereitet.
1967
The Mothers - Absolutely Free
Absolutely Free hat beim Vinylrausch XVI das Gemüse zu einem ernsthaften Gesprächspartner gemacht.
1967
Moody Blues – Days of Future Passed
Days of Future Passed (1967) war beim Vinylrausch XIV zu hören
1967
Bob Dylan - John Wesley Harding
John Wesley Harding mit dem großen Rocksong All Along the Watchtower haben wir beim Vinylrausch XVII gefeiert
1968
Jimi Hendrix Experience - Electric Laydyland
Aus den tiefen Rillen des Vinyl klang für uns der spacige Ozean von 1983 – auf dem Vinylrausch V haben wir die dritte Seite von Electric Ladyland gehört.
1968
Van Morrisson – Astral Weeks
Astral Weeks war unser Album des Monats beim Vinylrausch XXI. Legendär.
1968
Eric Burdon and The Animals - Love Is
Auf Love Is  hat uns Eric Burdon in dem eindringlichen Psycho-Blues As The Years... das Drama des weissen Mannes erklärt.
1969
Blood, Sweat & Tears - BS&T II
Blood, Sweat & Tears II haben wir auf dem Vinylrausch III gehört
Schon gehört: 1980er bis heute
1984
Holger Czukay - Der Osten ist Rot
Der Osten ist Rot überraschte beim Vinylrausch XIII mit witzigen Soundideen und Ambient-Klängen und erinnerte an die verstorbenen Can-Gründer Czukay und Liebezeit.
1985
Prince – Around The World In A Day (1985)
„Around the World In A Day“  ein differenziertes Album, das den Rock und das Songwriting der 60ziger in die kühle Stringenz der 80ziger überträgt. Gehört beim Vinylrausch V.
1996
dEUS - In A Bar, Under The Sea
In A Bar, Under The Sea trug beim Vinylrausch XVI die Ende der 60er ausgelöste Welle wunderbar in die 90er
2012
Alt-J – An Awsome Wave
An Awsome Wave haben wir auf dem Vinylrausch XII gehört – ein wunderbar abwechslungsreiches Album!
2013
Valerie June – Pushin Against a Stone
Pushin Against a Stone ist eine von Dan Auerbach 2013 produzierte Platte, die wir beim Vinylrausch III gehört haben.
2014
Coogans Bluff – Gettin Dizzy
Gettin Dizzy haben uns mit ihren frischen, tanzbaren Oldies in den Vinylrausch XI hineingegroovt.
2014
Thurston Moore - The Best Day
The Best Day zeigt, das Moore von Neil Young gelernt hat, eigene Musik zu machen. Gehört auf Vinylrausch VI.
2015
Hoofoot - Hoofoot
Hooffoot ist eine schwedische Jazz-Rock Produktion von 2015, die von keinerlei binärem Code beeinflusst war. Das Highlight vom Vinylrausch III
2015
Hooffoot - Hooffoot
Hooffootist eine schwedische Jazz-Rock Produktion von 2015, die von keinerlei binärem Code beeinflusst war. Das Highlight vom Vinylrausch III – und die erste Platte, die beim Vinylrausch (XX) Applaus bekommen hat. Großartig!
2015
John Lord – Concerto for Group and Orchestra
Concerto for Group and Orchestra zu hören beim Vinylrausch XIV
2017
Eat Ghosts - An Ti E Go
An Ti E Go haben mit hartem Jazz-Prog-Rock dem Vinylrausch XX die Krone aufgesetzt.
Schon gehört: 1970er
1970
Soft Machine - Third
Von Third haben wir beim Vinylrausch XX die Minimal Music Seite D gehört.
1970
Jimi Hendrix – A Band of Gypsys
A Band of Gypsys haben wir auch auf dem „heiligen“ Vinylrausch IX gehört.
1970
Eric Burdon & War – Eric Burdon declares War
Eric Burdon declares War war auch beim Vinylrausch IX dabei
1970
Kraftwerk - Kraftwerk
Kraftwerk – Das Debüt der elektronischen Soundpioniere war beim Vinylrausch XIII dabei und klang dank Cony Plank und der Kopie von Jürgen ungestört grossartig.
1971
Yes - The Yes Album
The Yes Album hat uns beim Vinylrausch XVIII mit seinem durchsichtigen Sound begeistert.
1971
David Bowie – Hunky Dory
Hunky Dory haben wir auch auf dem zweiten Vinylrausch gehört
1971
Janis Joplin – Pearl
Pearl war auch beim Vinylrausch II dabei
1971
Rolling Stones – Sticky Fingers
Sticky Fingers hat den Vinylrausch IV gerockt – als rockige Counterpart zu den Beatles
1971
Marvin Gaye – What´s Going On
What´s Going On ist mit dem großen Motown -Soul -Orchester beim Vinylrausch IV dabei gewesen
1971
The Allman Brothers Band – Filmore East
Mit Whippin Post von Filmore East, dem Schlachtruf zahlloser Konzertgänger in den Siebzigern, haben wir uns beim Vinylrausch XI in den Sommer verabschiedet.
1971
Led Zeppelin - Untitled (IV)
Das vierte Album von Led Zeppelin mit Stairway to Heaven war Album des Monats beim Vinylrausch VXIII
1972
Frank Zappa - Waka/Jawaka
Mit Waka/Jawaka haben wir uns das Weihnachtsfest beim Vinylrausch XVI versüßt.
1972
King Crimson – Islands
Islands haben wir beim Vinylrausch VII, unserem ersten im Eiszeit-Kino gehört
1972
Roxy Music – Roxy Music
Roxy Music, das Debüt, mit dem das Genre Art-Rock (mit)begründet wurde, und war beim Vinylrausch VII unsere Platte des Monats
1972
The Mothers/Frank Zappa – The Grand Wazoo
The Grand Wazoo, der große Vogel von 1972 ist beim Vinylrausch XI gelandet – und war natürlich unsere Platte des Monats
1972
Procol Harum – Live: In Concert with…
1973
Little Feat - Dixie Chicken
Dixie Chicken hat uns mit komplexer Rhythmik und extrem groovigem Swamp-Rock beim Vinylrausch XIX begeistert.
1973
Traffic - On The Road
On The Road haben wir beim Vinylrausch XVII gehört, weil Steve Winwood mit Jimi gejamt hat.
1973
John Cale - Paris 1919
Paris 1919 hat uns die gelungene Verwendung von großen Streichersätzen beim Vinylrauch XIX offenbart.
1973
The Mothers – Over-Nite Sensation (1973)
Voller brillianter Sound- und provokanter Textideen: Over-Nite Sensation. Ein großes Album bei Rausch XXII
1973
Steely Dan - Countdown To Ecstasy
Countdown To Ecstasy war besonders mit dem Ohrwurm The Boston Rag eine herrliche Droge beim Vinylrausch XIX
1975
Frank Zappa – One Size Fits All
Mit One Size Fits All fing alles an – sowieso und darum natürlich auch bei dem Vinylrausch I
1975
Robert Wyatt - Ruth Is Stranger Than Richard
Ruth Is Stranger Than Richard  mit der wunderbaren Stimme und den rätselhaften Texten von Robert Wyatt hat uns beim Vinylrausch XII berauscht.
1976
Stevie Wonder – Songs In The Key of Life
Songs In The Key of Life – ein wild funkendes und groovendes Meisterwerk vom Vinylrausch V
1976
Joni Mitchell – Heijra
Eine brüchig-zarte Stimme voller Geschichten über dem nervösen Bass von Jaco Pastorius – Heijra haben wir auf dem Vinylrausch III gehört
1976
Patti Smith - Radio Ethiopia
Die B-Seite Radio Ethiopia schlägt den Bogen von der Punk-Hymne „Pumping“ zum regressiv sich verlangsamenden Titelstück – als Einfluss von VU beim Vinylrausch VIII gespielt.
1977
Talking Heads – 77
77 – intelligenten New-Wave-Miniaturen voller fröhlichem Understatement von David Byrne beim 77er-Rausch
1977
Stomu Yamashtas – Go Too
Go Too – Disko-Streicher und Funk-Bässe von einer Jazz-Supergroup beim Vinylrausch XV
1977
Richard Hell & The Voidoids - Blank Generation
Blank Generation – Die Punk-Hymne von 1977 mit Robert Quine, dem Erfinder des Punk-Gitarrensolos an der Gitarre haben wir beim Vinylrausch VIII gehört
1977
Ian Dury - New Boots and Panties
New Boots and Panties ist frische Pub-Rock beim Vinylrausch XV
1978
Captain Beefheart & The Magic Band - Shiny Beast
Leise und kratzig, laut und fordernd, auf Shiny Beast zieht der Captain zusammen mit der Magic Band alle Register.
1978
Bob Dylan – Street Legal
Auf Street Legal hat sich Dylan neu erfunden, als Showman. Chorlastig. Gehört bei XXI.
1978
Rolling Stones – Some Girls (1978)
Some Girls klang erschreckend simple nach den komplexen Alben des Vinylrausch XXII.
1978
Godley & Creme – L (1978)
L – Bitterböser Britischer Humor von zwei ideenreichen Soundbastlern beim Vinylrausch XXII. Schräg.
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