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Zum 25. Todestag von Frank Zappa – Dokumentarfilm KOSMISCHE BROCKEN im Dezember im Kino – Eine Stadt, ein Kino, eine Vorstellung!

Der Klang der Coolness – Vinylrausch VIII

Bei diesem lauten und rockigen Vinylrausch haben wir das fünfzigjährige Jubiläum des legendären Albums THE VELVET UNDERGROUND & NICO zum Anlass genommen, nach dessen Wirkung im aufkommenden Punk-Rock Ende der Siebziger zu suchen.

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Zuerst hat uns der Vinylexperte Frank Wonneberg eine sehr lebendige und informative Einführung in die Vorgeschichte von TVUN geben, die Zusammenarbeit und den Einfluss von Andy Warhol auf das Werk thematisiert, seine Veröffentlichungsgeschichte skizziert und einen Überblick über unterschiedliche Pressungen des Albums gegeben.

Gehört haben wir dann eine deutsche Pressung von 1967 (danke an Jürgen!), die Veröffentlichung in England ließ tatsächlich bis zum Frühjahr 68 auf sich warten. Franks Kommentare zur Produktionsgeschichte haben sich dann bewahrheitet: Klanglich war dieser Meilenstein der Rockgeschichte eher Durchschnitt, wobei aber besonders auf der B-Seite die lauteren, krachigen Stücke mit sehr schön auseinander dividierten Stereoeffekten glänzen konnten.

Der Sprung zu RICHARD HELL & THE VOIDOIDS war dann tatsächlich sehr viel weniger weit, als manche angesichts der zehn Jahre, die zwischen beiden Alben liegen, erwartet hatten. Der leider viel zu wenig bekannte Gitarrist Robert Quine hat diesem Album einen an Lou Reed geschulten Gitarrensound verpasst. Von Marc Ribot stammt die These, das Robert Quine das Punk-Gitarrensolo erfunden hat – und damit wird er wohl recht haben. Quines nervöser Anschlag, sein unperfekt wirkendes, ebenso energetisches wie rhythmisches Spiel machen Blank Generation jedenfalls zu weit mehr, als einem einfachen Punk-Album. Auf jeden Fall war der Einfluss, den Velvet Underground auf die Musik Ende der siebziger Jahre hatte in Stücken wie „Another World“ sehr  deutlich zu hören.

Quine war ein großer Fan von Velvet Underground und hat viele Konzerte an der Westküste auf Tape mitgeschnitten. Auch wenn häufig nur zwei oder drei Zuschauer in den Konzerten waren, haben die Velvets trotzdem gespielt, schließlich war es ihre erklärte Absicht, die Zuhörer zu verärgern und vor den Kopf zu stoßen: „We want to annoy People“ (John Cale). Diese Aufnahmen sind dann später als die Quine-Tapes veröffentlicht worden und gelten heute als wichtiges Dokument der Bandgeschichte von VU.
tbc.

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Vinylrausch VIII

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